Welsh Corgi Pembroke

Kleine Hunderasse Welsh Corgi Pembroke

Trainierbarkeit:

Trainierbarkeit: 9 Sterne

Haarausfall:

Haarausfall 8 Sterne

Ausdauer:

Ausdauer 5 Sterne

Wachhund:

Wachhund 6 Sterne

Kinderfreundlichkeit:

Kinderfreundlichkeit 10 Sterne

Bekanntheit:

Bekanntheit 5 Sterne

Der Welsh Corgi Pembroke im Porträt

Berühmtheit hat der Welsh Corgi Pembroke als bevorzugte Hunderasse der englischen Königen Elizabeth erlangt. Mit Erscheinen des Trickfilms „Royal Corgi - Der Liebling der Queen“ 2019 steigerte sich sein Bekanntheitsgrad auch hierzulande noch weiter.

Kenner der Rasse wissen, dass es der Pembroke Welsh Corgi faustdick hinter seinen hochgestellten Ohren hat. Als „dreist und geschickt“ wird der Kurzbeiner bei der Fédération Cynologique Internationale (FCI) beschrieben, allerdings auch als „überlegen und freundlich“. An Selbstbewusstsein mangelt es dem kleinen Waliser also nicht.

Jede Menge Humor

Diese Tatsache trägt vermutlich dazu bei, dass der Welsh Corgi Pembroke so wirkt, als hätte er jede Menge Humor. Der schlaue und pfiffige Hund hat immer wieder Ideen, die alle zum Schmunzeln bringen. Und genau darauf zielt er auch ab: Er will seiner Familie gefallen. Was jedoch nicht unbedingt heißt, dass der Corgi eins zu eins alle Befehle umsetzt. Er kümmert sich meistens selektiv vor allem um solche, die ihm den meisten Beifall einbringen.

Konsequente Erziehung nötig

Um eine sehr konsequente Erziehung kommt der Halter eines Vertreters dieser Rasse nicht herum. Denn da ist zum einen das unerschütterliche Selbstbewusstsein des Corgi und zum anderen seine Vergangenheit als Arbeitshund. Der Vierbeiner braucht also immer eine Aufgabe und jemanden, der ihm unverständlich klarmacht, wo es langgeht. Sonst sucht sich der Corgi selbst Herausforderungen, denen er durchaus auch mit einem Zwicken in die Waden und anderen Frechheiten begegnet.

Vertreter des Erziehungsprinzips Zuckerbrot und Peitsche werden schnell dahinterkommen, dass bei dieser Rasse eher das Zuckerbrot zieht. Schroffe Zurechtweisungen schätzt der Corgi nämlich gar nicht. Lob und andere Belohnungen hingegen motivieren ihn sehr. Soll er mit anderen Haustieren zusammenleben, muss er beizeiten daran gewöhnt werden. Vor allem kleinere Tiere werden sonst leicht Opfer seines Jagdtriebs.

Um diesen in Schach zu halten, sollte man dem großen Bewegungsdrangs des Welsh Corgi Pembroke entgegenkommen. Er braucht mindestens lange Spaziergänge, fühlt sich aber auch beim Hundesport richtig wohl. Hauptsache, er fühlt sich gefordert. Gemütliches Herumliegen ist seine Sache erst, wenn er müde oder schon betagt ist.

Das Aussehen des Welsh Corgi Pembroke

Der Welsh Corgi Pembroke ist zwischen 25 und 30 Zentimeter groß und hat ein Gewicht von 10 bis 12 Kilogramm. Er hat ein doppeltes Fell, das aus einem halblangen Deckhaar und einer kurzen, dicken Unterwolle besteht. Sein Fell kann zwei oder drei Farben haben, darunter Rot, Schwarz, Schwarz und Tan, Weiß und Blau.

Auffallend sind beim Welsh Corgi Pembroke natürlich auch die kurzen Beine zum langen, kräftigen Körper. Und auf denen kann er überraschend schnell und ausdauernd laufen.

Rund um die Pflege

Das Fell des Welsh Corgi Pembroke braucht nur gelegentlich gebürstet werden. Einmal die Woche genügt in der Regel. Vor dem Kauf eines Vertreters dieser Rasse sollte man sich aber bewusst machen, dass diese sehr haart. Bekommt der Corgi genügend Auslauf, kürzen sich auch die Krallen meist von alleine.

Gesundheit des Welsh Corgi Pembroke

Trotz seiner kurzen Beine ist der Welsh Corgi Pembroke deutlich seltener von Lähmungserscheinungen betroffen wie beispielsweise der Dackel. Probleme in diese Richtung vermeiden verantwortungsvolle Züchter durch die Auswahl entsprechender Tiere.

Generell ist der Welsh Corgi Pembroke ein robuster, gesunder Hund, was vermutlich seinem ausgeprägten Bewegungsdrang zu verdanken ist. Dennoch neigt er zu Übergewicht. Seine Ernährung sollte also genau auf seinen Energieverbrauch abgestimmt werden.

Theorien zur Abstammung

Die Herkunft des Welsh Corgi Pembroke ist nicht vollständig geklärt. Benannt ist er nach der walisischen Grafschaft Pembroke, wo er in früheren Jahrhunderten für das Zusammentreiben des Viehs zuständig war. Auffallend ist laut VDH die Ähnlichkeit zum Schwedischen Vallhund (Västgötaspets) und dem Norwegischen Lundehund, die von den Wikingern nach Großbritannien gebracht wurden.

1925 erkannte der Kennel Club die Welsh Corgi an. Seit 1934 gelten der Welsh Corgi Pembroke und der egn verwandte Welsh Corgi Cardigan als getrennte Rassen.

 

Welsh Corgi Pembroke: Bilder

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