Kokoni

Kleine Hunderasse Kokoni

Trainierbarkeit:

Trainierbarkeit: 7 Sterne

Haarausfall:

Haarausfall 6 Sterne

Ausdauer:

Ausdauer 7 Sterne

Wachhund:

Wachhund 9 Sterne

Kinderfreundlichkeit:

Kinderfreundlichkeit 8 Sterne

Bekanntheit:

Bekanntheit 2 Sterne

Alles über den Kokoni

Griechenland mag vielleicht nicht für seine Hundezucht berühmt sein, doch eine Rasse gibt es dort schon seit der Antike: den Kokoni. Er wurde damals wie heute als Haus- und Hofhund gehalten und wird seit 2005 als Rassehund auf nationaler Ebene anerkannt. Die FCI führt den Kokoni nicht als Rasse.

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Es gib den kleinen Hund in zwei Varianten: den „Melitaio Kynideo“ und den „Alopekis“. Dabei hat die erstere Art langes Fell und ist weiter verbreitet als der kurzhaarige Alopekis. Es ist auch die langhaarige Variante, die offiziell als Kokoni bezeichnet und als Rasse anerkannt wird. Beide haben eine ähnliche Geschichte, doch eigentlich handelt es sich um unterschiedliche Rassen. Der Alopekis ist oft kleiner als der Kokoni.

Kokoni: Charakter

Das Wort Kokoni bedeutet auf Griechisch „Liebling“, was auch recht gut zu seinen Charaktereigenschaften passt. Die Rasse ist als Begleithund in ganz Griechenland verbreitet, meldet Besucher und hält Haus und Grund frei von Mäusen und Ratten.

Der Kokoni ist sehr verspielt, aktiv und sucht immer die Nähe seiner Besitzer. Er ist sehr treu und wachsam. Daher wird er sehr gerne von Familien gehalten.

Allerdings muss die Rasse aufgrund ihres hohen Bewegungsdrangs beschäftigt werden. Lange Spaziergänge und Denkspiele eignen sich dazu gut. Die kleinen Hunde sind sehr clever und aufgeweckt, wodurch sie an beinahe allen Aktivitäten Spaß haben.

Wenn Kokonis nicht ausgelastet sind, können sie aber zu Kläffern werden. Sonst ist der Hund ein wunderbarer Begleiter und kann aufgrund seiner geringen Größe überall hin mitgenommen werden. Er kann bei entsprechender Beschäftigung auch in einer Stadtwohnung gehalten werden.

Steckbrief des Kokoni

Wie sieht der kleine Grieche aus? Unsere Stichpunkte verraten es:

  • Rüden bis zu 38 Zentimeter
  • Hündinnen bis zu 27 Zentimeter
  • Gewicht bei Rüden: 4 bis 8 Kilogramm
  • Gewicht bei Hündinnen: 4 bis 7 Kilogramm
  • Kräftige, gerade Läufe
  • Körperbau ist länger als hoch
  • Buschige Rute im Halbkreis über dem Rücken
  • Länglicher Kopf mit Kippohren
  • Fell in allen Farbgebungen

Pflege des Kokoni

Aufgrund des langen Fells müssen Kokonis regelmäßig gebürstet werden. Da die Rasse aber sehr reinlich ist, nimmt die Pflege nicht besonders viel Zeit in Anspruch. Während des Fellwechsels im Frühjahr ist es ratsam, den Hund zweimal täglich zu bürsten. Dadurch verteilen sich die Haare nicht in der Wohnung.

Eine Krallenschere und eine Zeckenzange sollten auch immer griffbereit sein, um sie bei Bedarf anzuwenden.

Kokonis sind sehr robuste Hunde und werden bis zu 16 Jahre alt. Es sind keine rassetypischen Krankheiten bekannt.

Allerdings leiden freilebende Kokonis in Griechenland oft an der Mittelmeerkrankheit. Beim Kauf der Rasse sollte man darauf achten und nur auf seriöse Züchter oder Tierschutzorganisationen setzen. Wie bei allen anderen Hunderassen sollte auch der Kokoni ausgewogen ernährt und regelmäßig tierärztlich betreut werden.

Geschichte der Rasse

Wie eingangs erwähnt wurde der Kokoni bereits in der Antike gehalten. Das beweisen 5000 Jahre alte Fundstücke, auf denen Hundeabbildungen zu sehen sind. Bereits Aristoteles hat den Kokoni beziehungsweise Alopekis erwähnt.

Teilweise gehen Kynologen davon aus, dass der Kokoni ein Vorfahre der Spitzrasse ist, allerdings ist das nicht bewiesen. Die geringe Größe der Rasse geht nicht auf eine gezielte Zucht zurück. Aufgrund der isolierten Lage auf Inseln ist der kleine Wuchs wohl dadurch entstanden, dass sich die Hunde oft miteinander gepaart haben.

Es soll in der Antike auch eine Nacktvariante der Rasse gegeben haben. Während der Kokoni vor wenigen Jahrzehnten noch oft in Griechenland zu sehen war, wurde er ab den 1970er Jahren teilweise durch andere Rassen verdrängt.

 

Kokoni: Bilder

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