Irish Terrier

Kleine Hunderasse Irish Terrier

Trainierbarkeit:

Trainierbarkeit: 6 Sterne

Haarausfall:

Haarausfall 5 Sterne

Ausdauer:

Ausdauer 9 Sterne

Wachhund:

Wachhund 9 Sterne

Kinderfreundlichkeit:

Kinderfreundlichkeit 9 Sterne

Bekanntheit:

Bekanntheit 4 Sterne

Wissenswertes über den Irish Terrier

Wie der Name bereits verrät, ist der Irish Terrier eine irische Hunderasse, wobei seine genaue Herkunft bis heute unklar ist. In Irland selbst wird der mittelgroße Terrier „Daredevil“ genannt, was übersetzt so viel wie Draufgänger bedeutet und schon einiges über sein Wesen verrät.

Im Englischen wird die Rasse auch oft als „a little too ready“ beschrieben. Der Irish Terrier ist also recht schnell dazu bereit, in einen Kampf mit anderen Hunden einzusteigen, wenn er sich provoziert fühlt.

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Das heißt aber nicht, dass er seinem Besitzer nicht treu ergeben ist. Zwar eignet sich diese Rasse nicht als Anfängerhund, wird aber gerne als Familienhund gehalten und ist sehr kinderlieb.

Außerdem kann sich der Irish Terrier sehr gut und schnell anpassen, wodurch er als Begleit- und Wachhund sehr beliebt ist. Teilweise werden die Tiere auch als Rettungshunde ausgebildet und kommen selten, aber doch bei der Jagd zum Einsatz. Früher wurden sie auch manchmal für Hundekämpfe verwendet.

Steckbrief Irish Terrier

  • Eine von der FCI anerkannte irische Hunderasse
  • Widerristhöhe von etwa 45 Zentimetern
  • Gewicht von etwa 11 kg (Hündin) bis 12 kg (Rüden), kann stark variieren
  • Rotes, rot-weizenfarbiges, gelblich-rotes Haar, dicht und drahtig
  • Kleine, v-förmige Ohren
  • Lebenserwartung von bis zu 14 Jahren

Besondere Eigenschaften

Der Irish Terrier ist eine Hunderasse voller Gegensätze, gerade das macht diesen Hund für viele Menschen so interessant. Er ist zwar ein Draufgänger, aber auch verschmust - er scheut sich nicht, Artgenossen in ihre Schranken zu weisen, liebt dafür seine Familie und deren Kinder aber umso mehr.

Dadurch eignet er sich auch gut als Wachhund, denn er verteidigt sein Heim und seine Besitzer mit Heldenmut und vollem Einsatz. Wer also einen charakterstarken und intelligenten Begleiter sucht und gerne in der Natur unterwegs ist, liegt mit dem Irish Terrier goldrichtig.

Da diese Rasse nie als Modehund fungierte, wurde sie auch nie extrem gezüchtet. Dadurch ist der Irish Terrier robust und hat eine hohe Lebenserwartung von bis zu 14 Jahren.

Wesen des Irish Terrier

Der Irish Terrier ist entschlossen, mutig, temperamentvoll, treu, gutmütig und klug. Er geht zwar keiner Auseinandersetzung aus dem Weg, ist aber für erfahrene Hundeführer gut zu erziehen und danach ein umgänglicher Begleiter. Daher wurde er früher auch als Wächter der armen Leute, Freund der Bauern und Liebling der vornehmen Herren beschrieben.

Da er damals auch zur Rattenjagd eingesetzt wurde, ist ihm ein gewisser Jagdtrieb nicht abzusprechen. Das sollte künftigen Besitzern bewusst sein, da dieser Trieb bei Spaziergängen zum Thema werden könnte. Aufgrund seines facettenreichen Wesens ist es nötig, den Irish Terrier konsequent zu erziehen, um sich als Rudelführer zu etablieren.

Wem das gelingt, hat einen liebevollen Gefährten und Freund fürs Leben gefunden, auch wenn er Fremden gegenüber von Natur aus skeptisch ist. Die Rasse liebt gemeinsame Aktivitäten ebenso sehr wie gemütliches Beisammensein. Allerdings sollte der Irish Terrier sowohl körperlich als auch geistig gefordert werden, um ihn bei Laune zu halten.

Pflege und Gesundheit

Das zumeist rote, manchmal auch rot-weizenfarbiges oder gelblich-rote Fell besteht aus weicher Unterwolle und drahtigem Deckhaar. Es schützt optimal vor Witterungseinflüssen, muss aber auch regelmäßig getrimmt werden. Erst dadurch erhält der Terrier sein typisches Aussehen. Künftige Besitzer sollten ihren neuen Begleiter also schon vom Welpenalter an diesen Vorgang gewöhnen.

Beim Trimmen selbst werden abgestorbene Haare entfernt, was zu einem harmonischen Gesamtbild führen soll. Damit es das auch tatsächlich tut, sollten Irish Terrier von einem Profi getrimmt werden, im besten Fall zwei Mal im Jahr. Abgesehen von einer besseren Optik führt regelmäßiges Trimmen auch dazu, dass der Hund weniger Haare verliert.

Neben dem Fell müssen auch die Krallen gepflegt und mit einer Krallenzange gekürzt werden. Die Ohren sollten regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf mit einem geeigneten Reiniger gesäubert werden.

Zur Pflege gehört auch eine gesunde Ernährung, artgerechte Bewegung und die Zahnpflege. Auch diese sollte dem Tier bereits als Welpe angewöhnt werden. Denn durch spezielle Hundezahnpasta und Zahnbürsten kann Zahnstein vorgebeugt werden.

Ursprung des Irish Terrier

Der Irish Terrier wird bereits seit 1870 gezüchtet und geht wahrscheinlich auf den nicht mehr vorhandenen Black-and-Tan-Terrier zurück. 1879 wurde der Irish Terrier Club gegründet und die Rasse erstmals ausgestellt.

Möglicherweise ist der Irish Terrier auch die älteste der irischen Terrier-Rassen, allerdings gilt dies nicht als sicher bewiesen. Vor 1880 war die Farbe der Rasse übrigens noch nicht einheitlich. Es gab nicht nur rote Hunde, sondern manchmal auch schwarz-loh gefärbte oder gestromte Tiere. Allerdings haben sich Züchter ab dem Ende des 19. Jahrhunderts bemüht, diese beiden Farben zu eliminieren - mit Erfolg.

Ab dem 20. Jahrhundert hatten alle Irish Terrier rötliches Fell und traten nicht nur in England, sondern auch in den USA bei Ausstellungen auf. Sie überzeugten auch im ersten Weltkrieg als unerschrockene Botenhunde. Außerdem war der Irish Terrier die erste Terrier-Rasse, die vom englischen Kennel Club als solche mit irischem Ursprung offiziell anerkannt wurde.

Irish Terrier: Bilder

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